Stadt Brandenburg
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Die Orgelstadt –
Brandenburg an der Havel

Mit ihrer über 1000-jährigen Geschichte, ist Brandenburg an der Havel eine der ältesten Städte im Land Brandenburg mit bau- und kunsthistorischer Bedeutung. Durch ihre idyllische Lage, umgeben von Seen und Wäldern, hat die Stadt sich mittlerweile zu einem beliebten touristischen Ziel entwickelt. Neben ihrer visuellen Attraktivität verschafft sich die Stadt mit ihrer Orgellandschaft Gehör. Die Stadt Brandenburg an der Havel beherbergt zahlreiche historische und moderne Orgeln aus dem 18. bis 21. Jahrhundert. Hierzu gehört neben der größten und vielfältigsten Orgelanlage Tokatha in St. Katharinen auch die bedeutendste historisch erhaltene Wagnerorgel im Dom zu Brandenburg.

St. Katharinen

Die Kirche St. Katharinen ist ein Meisterwerk der spätgotischen Baukunst. Sie steht in Brandenburgs Neustadt und wurde im Jahr 1401 fertiggestellt. Mit einer Länge von 73 Metern und einer Breite von 29 Metern sowie einer Turmhöhe von 72 Metern ist sie die größte und höchste Kirche der Stadt Brandenburg an der Havel. Sie beeindruckt durch eine schmuckreiche Außenfassade. Die Kirche ist reich an Innenausstattungen und bedeutenden Kunstwerken, wie dem Flügelaltar aus dem Jahr 1474 und dem achteckigen Bronze-Taufkessel.

 

Seit 2020 beherbergt sie neben den zahlreichen Schätzen nun auch die größte Orgelanlage der Stadt und des Landes Brandenburg: Mit 96 Register, 5 Manuale und Pedal beeindruckt sie vor allem mit ihren 6364 Orgelpfeifen sowie dem barocken Originalprospekt aus dem 18. Jahrhundert.

 

In individuellen Führungen können Interessierte die Kirche kennenlernen, erhalten eine Vorstellung der Orgel und werden vom Spiel der Tokatha berührt. Die Orgelführungen bedürfen einer vorherigen Anmeldung. Richten Sie Ihre Anfragen bitte an info@tokatha.de.

 

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Dom zu Brandenburg

Der Dom St. Peter und Paul in Brandenburg an der Havel ist von großer kulturhistorischer Bedeutung und wird aufgrund dessen als „Wiege der Mark Brandenburg“ bezeichnet. Bereits 1156 wurde der Grundstein für die zunächst romanische, kreuzförmige Saalkirche gelegt. Mitte des 15. Jahrhunderts wurden die gotischen Umbauten am heutigen Dom abgeschlossen. Der Dom beherbergt neben zahlreichen wertvollen Kunstwerken vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert eine im Originalzustand erhaltene Orgel von Joachim Wagner (1690–1749). Wagner gilt als der wichtigste Orgelbauer des märkischen Barocks.

 

Die Orgel im Brandenburger Dom stammt aus dem Jahr 1723. Mit bald 300 Jahren ist sie die bedeutendste Denkmalorgel im Land Brandenburg. Neben ihrem einzigartig erhaltenen Zustand ist sie mit 33 Registern auch das größte Instrument Wagners. Auf ihr lassen sich die Orgelwerke des späten Barocks, insbesondere jene von Johann Sebastian Bachs, im Sinne der historisch informierten Aufführungspraxis perfekt darstellen.

 

Es grenzt an ein Wunder, dass es gelang, die Wagner-Orgel im Dom zu Brandenburg durch alle Zeitläufte hindurch, einschließlich zweier Weltkriege, unbeschadet zu erhalten. Von 1997 bis 99 wurde sie durch die Firma Alexander Schuke (Werder) auf höchstem Niveau restauriert. Heute erklingt dieses einzigartige Instrument im Dom jedes Jahr in Gottesdiensten und vielen Konzerten. 

 

Die Wagner-Orgel im Brandenburger Dom ist damit ein Kulturgut von höchstem Rang und ein weit über Brandenburg hinaus strahlender Leuchtturm der barocken Orgelmusik.

 

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St. Gotthardtkirche

Mit ihrem eindrucksvollen Turm aus Feldsteinen ist die St. Gotthardtkirche der älteste Kirchenstandort in der Stadt und im Land Brandenburg. Die Anfänge des Baus der Kirche gehen zurück bis in das Jahr 1147. Im 15 Jahrhundert wurde sie um das spätgotische Kirchenschiff erweitert. Der damalige Reichtum der Altstadt spiegelte sich in der imposanten Ausstattung der Kirche wider.

 

Für die Stadtkirche St. Gotthardt baute Jacob Scherer aus Hamburg 1554 eine Orgel mit 2 Manualen und 23 Registern. Verteilt waren sie auf das Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal. 1736 baute der bekannte Orgelbauer Joachim Wagner ein neues Instrument mit 31 Registern. Er hatte schon für den Dom und die St. Katharinenkirche jeweils eine Orgel errichtet. Änderungen des musikalischen Zeitgeschmackes führten dazu, dass die Barockorgel mit Ausnahme des Prospekts abgetragen und neu gebaut wurde. Die Firma Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) baute 1906 hinter die barocke Fassade ein romantisch disponiertes Werk mit 57 Registern auf 4 Manualen und Pedal.

 

Am 5. Mai 1972, wurde die Orgel durch einen Brand vollständig zerstört und Teile der Kirche durch Flammen, Rauchentwicklung und Löscharbeiten der Feuerwehr stark beschädigt. Dank einer bestehenden staatlichen Versicherung konnte der Wiederaufbau der Kirche und der Orgel finanziert werden.

 

1986 stellte die Firma Alexander Schuke (Potsdam) das neue Werk mit 44 Registern auf 3 Manualen und Pedal sowie mehr als 3000 Pfeiffen fertig. In der klassischen Prospektgestaltung spiegelt sich die Orgelbaugeschichte der St. Gotthardt Kirche wider. Das Instrument erweitert mit seinen sehr guten klanglichen und optischen Eigenschaften die Orgellandschaft und trägt wesentlich zu dem herausragenden Ruf Brandenburgs als Orgelstadt bei. 

 

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Brandenburg an der Havel musikalisch erleben und touristisch entdecken

Die Entwicklung der Stadt Brandenburg an der Havel kann auf über 1000 Jahre Geschichte zurückblicken. Mit der Nähe zu Berlin und Potsdam sowie der idyllischen Fluss- und Seenlandschaft gilt sie für Viele als urbaner und naturnaher Anziehungspunkt. Den über 70.000 Einwohnern und zahlreichen Besuchern wird, neben einer stimmungsvollen Stadtatmosphäre, auch eine Vielfalt an Kultur-, Bildungs-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen geboten. Erfahren Sie mehr über die Stadt als Wohn- und Lebensmittelpunkt auf der Webseite findedasleben.de